Warzen

Die Warzentherapie enthält unterschiedlichste Facetten der Schulmedizin und der Alternativmedizin. Hochmoderne Therapien zielen darauf ab, die Warze auf den Zehntelmillimeter genau aus der Haut heraus zu trennen, so z. B. die Laservaporisation mittels Erbium-YAG-Laser oder CO2-Laser. Andere therapeutische Ansätze zielen darauf ab, die Ernährungsgrundlage der Warze zu zerstören. Mittels des Neodym-YAG-Lasers und des gepulsten Farbstoff-Lasers wird das ernährende Gefäß verschorft, so dass die Warze langsam verdorrt und abgestoßen wird. Der Vorteil ist, dass es keine Ausfallzeiten für den Patienten gibt. Der Patient bleibt während der gesamten Therapiedauer geh- und leistungsfähig.

Weitere therapeutische Optionen bestehen in der Infrarot-Behandlung entsprechend der Universitätsklinik von Jena: Mittels eines speziellen Infrarot-Strahlers werden die Warzen in 14tägigem Abstand bestrahlt. In der Regel reichen 3 bis 4 Anwendungen, um den Patienten zu bessern und die Warzen zu minimieren bzw. zu beseitigen. Besonders geeignet ist diese Therapieform für Kinder, da sie keinerlei Schmerzen verursacht.

Neben diesen modernen therapeutischen Maßnahmen besteht natürlich die Möglichkeit, Warzen mit Schöllkraut, Löwenzahnmilch, Tuja- (=Lebensbaum-)Tropfen zu behandeln oder konservative Beandlungsmaßnahmen wie das Salcyl-Auflösen der Warze und anschließendes Abtragen mittels eines Skalpells bzw. die kryochirurgische Behandlung der vulgären Warzen. Auch das chirurgische Vorgehen in Lokalanästhesie mittels Kürettage oder Herausschneiden der Warzen wird in meiner Praxis noch auf Wunsch praktiziert.